Nachrichten

Aktuelle Aktionen

Home

Dokumentation

Wissenswert

Publikationen

Blog

Leserbriefe

Kontakt

Links

Videos

Photo Gallery

Guestbook

 

Aktion SOS LEBEN
für eine Kultur des Lebens

„Die ersten drei Jahre sind grundlegend“

Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves in einem Interview mit der Tageszeitung „DIE WELT“ am 5.2.07

Mütter betreuen kleine Kinder besser

Die Hirnforschung unterstützt unsere Erfahrung, dass Frauen aufmerksamer sind gegenüber den Bedürfnissen des Kindes. Hellhörigkeit, Empathie und Empfindsamkeit sind bei ihnen stärker ausgeprägt als bei Männern. Frauen sprechen mehr mit Babies und Kleinkindern. Sie haben ein besseres Sensorium für die Zärtlichkeit, die Kinder brauchen. Neuerdings wurde herausgefunden, dass der individuelle Geschmack des Fruchtwassers dem der Muttermilch ähnelt. Dadurch spührt das Baby: „Hier bin ich richtig.“ Mütter legen intuitiv ihr weinendes Kind an ihre linke Seite, damit es den Herzschlag spüren kann. Diesen Rythmus kennt es bereits aus dem Mutterleib.


Wissenswert

Ungeborene haben Schmerzen

 

Schon Ungeborene empfinden kleine Eingriffe wie Blutentnahmen als Schmerz, haben britische Mediziner bewiesen. Schon 25 Wochen nach der Empfängnis reagieren sie nicht reflexhaft, sondern fühlen de Schmerz. Mit Hilfe bildgebender Verfahren maßen die Forscheern des University College London bei 18 Frühgeborenen Durchblutung und Sauerstoffversorgung im Gehirn bei Blutentnahmen. Der Eingriff führte zu einer Aktivierung des „sensorischen Areals“, Schmerzreize würden damit in höheren Hirnregionen verarbeitet. Das Ergebnis sei relevant, weil Frühgeborene oft Eingriffen unterzogen werden müssen, so Maria Fitzgerald im „Journal of Neuroconscience“. (AP in Die WElt vom 18. April 2006)

In Schwangerschaft an Schlafrhythmus des Babys anpassen

Hamburg - Mütter solten versuchen, sich schon während der Schwangerschaft auf den Schlaf-Wach-Rythmus des Kindes einzustellen. Denn dieser bleibt nach der Geburt ähnlich, berichtet die Zeitschrift Eltern.

Passe sich die Mutter rechtzeitig an, komme sie besser mit dem Schlafmangel zurecht. Vorschlafen sei hingegen biologisch unmöglich und bringe daher nichts.

© dpa - Meldung vom 17.11.2005


Ethnologin: Ablehnung der Schwangerschaft verhindert Muttergefühle

Berlin - Die innere Ablehnung einer Schwangerschaft kann aus Expertensicht bei einer Mutter massiven Hass auf ihr Kind erzeugen und ihr sogar die Angst vor dem Töten nehmen. «Will eine Frau kein Kind bekommen, leugnet sie ihre Schwangerschaft und verhindert so ihre Muttergefühle», sagte die Medizinethnologin Edith Wolber.
Hormone sorgten für Glücksgefühle und Vorfreude auf das Kind. «Lassen die Umstände diese Freude nicht zu, entsteht statt dessen nur Angst.» Im Fall der im brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd (Oder-Spree) gefundenen neun Babyleichen warnte Wolber aber vor einer Vorverurteilung der Mutter. «Die Frau darf nicht als Monster hingestellt werden.»
Ihre Schuld sei noch nicht bewiesen. «Unter solchen Umständen ist sie sicher seit langem traumatisiert und hat den Kindern möglicherweise ein ähnliches Schicksal wie ihr eigenes ersparen wollen.» Eine Schuld in Einsamkeit und Arbeitslosigkeit der Frau zu suchen, sei Klischeedenken. Mit in der Verantwortung stünden auch die Kindsväter und die Familie der Frau.
Die Expertin sieht das Umfeld angesichts der viele Jahre dauernden Tragödie in großer Mitschuld. «Warum mußte die Frau 13 Mal schwanger werden?» Die Psyche einer Frau sei schon während der Schwangerschaft entscheidend für die Entwicklung des Kindes. «Eine stolze Schwangere streckt ihren Bauch heraus und zeigt ihr Glück.» Eine Frau, die ihr Kind oder die Reaktion ihres Umfeldes auf den Nachwuchs fürchte, verstecke es dagegen. «Der Druck von außen muß riesig gewesen sein», sagte Wolber.
Die Physiologie des Menschen lasse «heimliche» Geburten zu. «Eine Frau braucht nicht unbedingt medizinischen, in jedem Fall aber emotionalen Beistand.» In den Jahrhunderten der Rechtsprechung sei Kindstötung unmittelbar nach der Geburt oft mit mildernden Umständen belegt worden als spätere Morde, weil die Psyche der Mutter zuerst eine andere sei. «Es gibt aber gewiß keine Routine des Tötens.»
Internet: www.bdh.de




Pageviews auf der Homepage



© 2005-2009  Aktion SOS LEBEN - All Rights Reserved.