Nun hat ja endlich einmal jemand Stellung genommen zum Thema Spätabtreibungen (*), aber leider nur im Bezug auf Kinder mit Behinderungen. Uns geht es aber darum, die vielen Abtreibungen zu verbieten, die von Nichtbehinderten bzw. deren Müttern vorgenommen werden, vielfach auch von immer jüngeren Frauen. Aber Sie werden sicher entsprechend reagieren. Mit vielen Dank für Ihre großartige Arbeit und herzlichen Grüßen. (Frau aus Ostfildern)
(*) Es handelt sich um die Antwort vom Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion auf die eingesandten Postkarten der Teilnehmer der Aktion SOS LEBEN mit der Bitte um Maßnahmen gegen die Spätabtreibungen.
Gleichbehandlung der Beratungsstellen
Die Ministerpräsidenten der Länder sollten dringend aufgefordert werden, die Beratungsstellen in ihren Gebieten, die den Tötungsschein nicht ausgeben, ebenso personell zu unterstützen wie den Beratungsstellen, die das Töten von Ungeborenen ermöglichen. Das Bundessozialgericht in Leipzig hat in einem Grundsatzurteil entschieden, dass auch Beratungsstellen "ohne Schein" ein Recht auf Unterstützung haben. Vor den kommenden Wahlen müsste den Politikern die Zusage abgerungen werden, dass sie sich für eine Korrektur des Abtreibungsgesetzes einsetzen. (HB aus Rastatt)
Chance!?
Abtreibung ist eine Chance! Ich wäre froh gewesen wenn meine Mutter mich abgetrieben hätte!! (S., Berlin)
Schwierigkeiten
Ich finde es nicht schlecht solche Apelle an Frau Merkel zu schicken, aber liegt das Problem nicht ganz wo anders? Denn wenn sich einiges mal im Sinne der Familie ändern würde, würden sich vielleicht nicht mehr soviele gegen ein Kind entscheiden.Ich bin selber MUtter von 2 Kindern ( 1und 2 Jahre) und ich muss sagen, was der Staat tut, ist gleich NULL. Wir zahlen über 500 € jeden Monat für die Kita, damit wir arbeiten können und das finde ich böse. Wenn ich die Miete dazu rechne kann ich mir die Frage stellen, wozu gehe ich arbeiten. Meine Kinder sind absolute Wunschkinder, aber jeden Cent umdrehen, um gewissermaßen ordentlich zu Leben, ist auch nicht jedermans Sache. Ich tue es gern, würde aber mir auch gern mal etwas gönnen, was leider nicht möglich ist. Das Problem an der Sache warum sich viele dagegen entscheiden ist: WAS KANN ICH MEINEM KIND DANN BIETEN. Und die Frage kommt fast nur von denen die ARBEITEN!!!! Denn die die nicht arbeiten müssen sich keine Sorgen machen, da sind ja das AMT und die TÜCHTIGEN Arbeitnehmer da! Leider kenne ich genug von den Leuten und ich kann da nur mit dem Kopf schütteln!! (Anja S., Mecklenburg-Vorpommern)
Kindern helfen
Jeden Tag sterben bis zu 40.000 Kinder, die meisten an Unterernährung. Jeden Tag werden Millionen Kinder missbraucht, als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, Sexualobjekte für Männer oder "nur" aus Überforderung der Eltern. Ich kann nur sagen, wenn Sie Kindern helfen wollen, lenken Sie Ihre Energie und Kraft auf die Lebenden, die benötigen Hilfe. Frauen zur Geburt zwingen zu wollen, hat noch nie jemandem geholfen. Nicht den Frauen und den Kindern schon gar nicht. Höchstens dem eigenen moralischen EGOismus. (Brigitte J. Niedersachsen)
Erfolg
Ihre Aktion zur Reduzierung von Spätabtreibungen u.a. m. kann ich nur durch Sendung Ihrer Karten usw. per Fax oder E-Mail unter stützen. Da ich früher nicht "Manager" war, ist meine Rente nicht so, Sie finaniell zu unterstützen! Trotzdem wünsche ich Ihnen Erfolg in Allem! (Joachim K., Brandenburg)
Petition an die Bundeskanzlerin
Ich bin auch gegen Abtreibung, aber wenn ersichtlich ist das das Kind was geboren werden soll krank (behindert) ist bin ich nicht dagegen, den ich empfinde ein Leben von anfang an als behindert nicht schön und möchte das auch niemanden zumuten. Ich selber habe 3 Kinder und das jüngste ist jetzt 7 Monate (ich habe die Elternzeit genommen und bin mit ihm 1 Jahr zu Hause) Ich würde niemals nie sagen und kann die Petition so wie sie formuliert ist nicht mittragen. (Heinz E., Berlin)
Erfahrung
ich bin ein 45-jähriger bayrischer Schwabe, der schon einmal in eine Abtreibungssituation gezwungen worden ist. Meine Eltern lehnten meine damalige Freundin kategorisch ab, redeten 2 Tage ununterbrochen auf mich ein, um sie wegzuekeln! Da war sie bereits schwanger. Ich war Student, sie ohne Berufsausbildung, und eine Schwarze. Schweren Herzens stimmte ich schlußendlich der Abtreibung zu. Das hab ich sehr oft bereut, ich würde es nie wieder tun. Es war eine Sünde. Sie haben mir die Augen geöffnet, daß der neue EU-Vertrag beileibe nicht gelungen ist. Was die gottlosen Linken und Grüninnen da angerichtet haben, muß von den Europäischen Bürgern zurückgewiesen werden. Noch mehr Abtreibungen, Massenmorde an wehrlosen Embryos?! Moral, Glaube, Anstand, Gewissen, alles überflüssig in der EU? Gott bewahre! Ich möchte mich in Ihrem Verein engagieren. Ich bin auch bereit, zu spenden. (Gunter W., Bayern)
Selbst entscheiden
Ich muss ihn sagen ich bin froh das es die möglichkeit giebt der abtreibung und es die entscheidung der frauen selber ob sie es durchführen lassen oder nicht. Demzufolge müssen die frauen auch mit den konsequentzen leben, die so ein eingriff mit sich bringt. (Andrea D., Brandenburg)